Uri Poliavich

Unternehmensleiter · Philanthrop · Gründer

Uri Poliavich is a businessman, philanthropist, and the founder of Soft2Bet
Über

Uri Poliavich

Uri Poliavich ist Unternehmer, Philanthrop und Gründer von Soft2Bet, einem Anbieter von Komplettlösungen für die Gaming-Branche. Er verfügt über mehr als 13 Jahre Führungserfahrung im Bereich Online-Unterhaltung. Uri ist vor allem als Gründer des Technologieunternehmens Soft2Bet bekannt. Sein beruflicher Hintergrund umfasst internationale Geschäftsentwicklung, strategische Planung und operatives Management. Sein Fokus liegt eher auf Menschen, Produkten und einer langfristigen Vision als auf öffentlichen Äußerungen.

Außerhalb der Geschäftswelt gilt Uri als Denker und engagierter Philanthrop, der Bildungsinitiativen und Gemeinschaftsprojekte aktiv unterstützt. Branchenführer heben hervor, dass sein Ansatz Weitsicht mit praktischer Führungsstärke verbindet: Er fördert mutige Ideen und bleibt dabei stets auf dem Boden der Verantwortung, des Perfektionismus und der Fähigkeit zum Zuhören - Eigenschaften, die Teams zusammenbringen, den Austausch mutiger Ideen anregen und diese in die Tat umsetzen. Sein Ansatz verbindet Innovation mit sozialer Verantwortung und dem Streben nach nachhaltiger Wirkung.

Name

Uri Poliavich

Rollen

Unternehmer · Investor · Philanthrop

Geburtsjahr

1981

Position

Gründer von Soft2Bet

Herkunft

Ukraine

Kontakt

Meilensteine

  • 1981

    Uri wurde in der sowjetischen Ukraine geboren

  • ca. 1995

    Er zog mit seiner Familie nach Israel, wo er die Schule abschloss und den obligatorischen dreijährigen Militärdienst absolvierte.

  • 2007–2010

    Rechtsreferendariat bei HBW Law mit Schwerpunkt auf internationalen M&A-Transaktionen und Immobilienrecht. Diese wertvollen Erfahrungen in Recht und Wirtschaft, die er zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn sammelte, waren entscheidend für seine zukünftigen unternehmerischen Vorhaben.

  • 2010–2012

    Vizepräsident für Geschäftsentwicklung bei der WK Group, leitete den Geschäftsbetrieb in Zentralasien und arbeitete mit wichtigen Akteuren der iGaming-Branche zusammen.

  • 2013–2015

    Beteiligung an verschiedenen Geschäftsprojekten

  • 2016

    Gründung von Soft2Bet; das Projekt begann als Tech-Start-up, expandierte jedoch schnell und etablierte sich international mit einer Reihe von Lizenzen und Plattformlösungen.

  • 2020

    Gründung der Yael-Stiftung

  • 2024

    Gründung von Soft2Bet-Invest

Uri Poliavich is a businessman, philanthropist, and the founder of Soft2Bet

Auszeichnungen & Erfolge

Anerkennung

September 2024

Ausgezeichnet als Führungspersönlichkeit des Jahres bei den SBC Awards

Dezember 2024

Aufgenommen in die Liste der 50 einflussreichsten Juden - veröffentlicht in der „Jerusalem Post“

Februar 2025

Er erhielt den Titel „Führungskraft des Jahres“ bei den Global Gaming Awards EMEA.

Mai 2025

Platz 6 in den TOP 100 der einflussreichsten Persönlichkeiten im iGaming

Rollen & Beiträge
  • Führungskraft

    Kollegen und Partner von Uri betonen, dass er als vorbildliche Führungskraft Durchhaltevermögen zeigen und klare Botschaften zu Innovation und Zusammenarbeit vermitteln muss, um sicherzustellen, dass jede damit verbundene Organisation von dauerhaftem Erfolg profitieren kann.

  • Innovationsführer

    Uri verfolgt systematisch neue Entwicklungen und setzt moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz und personalisierte Nutzererlebnisse gezielt ein, um die Produktqualität und das Nutzungserlebnis kontinuierlich zu verbessern. Dabei legt er besonderen Wert auf nachhaltige Lösungen mit langfristiger Wirkung.

  • Vordenker

    Uri veröffentlicht regelmäßig informative Inhalte über Casual Gaming und gesellschaftliche Trends. Sein Ziel ist es, Menschen durch Unterhaltung zusammenzubringen und neue, hochwertige Spielerlebnisse zu schaffen.

  • Philanthrop

    „Sobald unser Unternehmen die Gewinnschwelle erreicht hatte, war unser Ziel klar: Wir wollten etwas schaffen, das das Zugehörigkeitsgefühl von Kindern zur jüdischen Gemeinschaft stärkt. Genau das war der Anstoß für die Gründung der Yael-Stiftung“, erklärt Uri Poliavich.

  • Förderer der Gemeinschaft

    Uri engagiert sich mit großer Überzeugung für Menschen und Gemeinschaften. Er unterstützt regelmäßig gemeinnützige Organisationen und setzt sich für Hilfsbedürftige ein. Darüber hinaus gründete er eine Stiftung, die sich weltweit für Kinder mit seltenen Erkrankungen einsetzt und andere dazu inspiriert, sich dieser Mission anzuschließen.

Medienberichte

“From the very first day when we started the business, we were surrounded by a small team of like-minded people, and the biggest success came when we added to the team a people that brought a lot of color, a lot of new ideas, and brought their dreams to the business.”

“I remember the feeling of hunger the most, not just hunger as a kid, but the hunger to change your life.”
“Just bring talented people and allow them to do what they want, what they passionate about.”
“For Soft2Bet, the whole business is built around diversity. This mixture of people and cultures is what really allows us to have a truly international identity, which comes from respecting others, learning a lot about other cultures and other approaches. It’s the only way for me.”
“The ability to choose the right people, to support them when they need your support and to give them the freedom to create, because they need this freedom.”
“Soft2Bet closely monitors trends, we look to see where in the world as well as where the gaming industry is going. We give players something unique – marketplaces where they can trade features with other players. For us, that's the future and why we use motivation engineering.”
Uri Poliavich is a businessman, philanthropist, and the founder of Soft2Bet

Hintergrund

Uri Poliavich wurde 1981 geboren. Im Alter von 14 Jahren zog seine Familie nach Israel, wo er die Schule abschloss und anschließend drei Jahre in der israelischen Armee diente. Diese prägenden Jahre stärkten seine Widerstandskraft, Disziplin und seinen Wunsch, Veränderungen voranzutreiben. Zwischen 2005 und 2009 studierte er Rechtswissenschaften an der Bar-Ilan-Universität und schloss das Studium mit dem Bachelor of Laws (LL.B.) ab. Seine juristische Laufbahn begann im Handels- und Immobilienrecht, bevor er sich auf internationale Fusionen und Unternehmensübernahmen (Mergers & Acquisitions) spezialisierte. Diese Erfahrung vermittelte ihm ausgeprägte analytische Fähigkeiten sowie einen strukturierten Ansatz zur Lösung komplexer Herausforderungen.

Neben seiner akademischen Ausbildung zeichnen ihn Anpassungsfähigkeit und Neugier aus. Der Wunsch nach kontinuierlicher Weiterentwicklung führte ihn zunächst in die Geschäftsentwicklung und später in Führungspositionen. Kollegen beschreiben ihn als ausdauernd, offen für neue Perspektiven und als jemand, der Herausforderungen in Chancen verwandelt. Seine Laufbahn verbindet fachliche Kompetenz mit persönlichen Stärken wie Entschlossenheit, Weitblick und dem Anspruch, nachhaltige Werte zu schaffen.

Bildung durch Philanthropie

Die 2020 gegründete Yael-Stiftung investiert in zukunftsweisende jüdische Bildungsprojekte. Ziel ist es, die Verbundenheit mit der eigenen Identität zu stärken und die nächste Generation von Führungspersönlichkeiten zu fördern.

In 44 Ländern aktiv

Uri startete dieses Projekt mit dem Bau einer jüdischen Schule in seiner Heimatstadt, um die dortige Gemeinschaft zu unterstützen. Heute sind Bildungseinrichtungen der Yael-Stiftung in 44 Ländern weltweit vertreten.

17.000 Kinder

Kinder erhalten eine ganzheitliche Ausbildung in Bereichen wie Kunst, Informationstechnologie und vielen weiteren Fachgebieten. Gleichzeitig erwerben sie eine hochwertige Bildung und entwickeln eine enge Verbindung zu ihrem kulturellen und jüdischen Erbe.

113 Schulen und Kindergärten

Die Yael-Stiftung fördert Bildung auf allen Ebenen - von der frühkindlichen Förderung bis zur Sekundarstufe. Unterstützt werden sowohl formale Bildungseinrichtungen als auch außerschulische Angebote wie Sonntagsschulen und Nachmittagsprogramme.

Identität und Führungskompetenz stärken

Jeden Sommer bringt das Yael Camp jüdische Jugendliche aus aller Welt zusammen. Das Camp schafft unvergessliche Erlebnisse, stärkt die persönliche Identität und das Zugehörigkeitsgefühl und fördert Freundschaften über kulturelle und geografische Grenzen hinweg.

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Worte und Prinzipien, die inspirieren – Uri Poliavich
“Die meisten Menschen denken, dass Unternehmen soziale Projekte unterstützen. Bei mir war es anders: Die Hilfe für andere hat mein Unternehmen angetrieben und nach vorne gebracht.”
“In dem Moment, als das Unternehmen zum ersten Mal die Gewinnschwelle erreicht hat, war für mich klar: Ich wollte etwas schaffen, das anderen Kindern das Gefühl gibt, Teil der jüdischen Gemeinschaft zu sein.”
“Dieser Hunger, den ich schon mit 7 bis 10 Jahren gespürt habe – der Hunger, der mich dazu gebracht hat, nach Essen und einem besseren Leben zu suchen – ist immer noch da. Und genau dieser Antrieb bringt uns bis heute weiter.”
“Die Art, wie wir von Anfang an Erfolg gesucht haben, basiert auf zwei Dingen, die nicht zu ersetzen sind: harter Arbeit und Kreativität. Damit stellen wir uns Herausforderungen, bleiben dran und nutzen unsere Fehler, um daraus zu lernen.”
"Das ist der Segen, den wir bekommen haben: die Chance, etwas in dieser Welt zu verändern."
"Ich hatte diesen unbändigen Hunger, mein Leben zu verändern."
Uri Poliavich is a businessman, philanthropist, and the founder of Soft2Bet

Uri Poliavich: Die frühen Jahre und der Wunsch nach Veränderung

Uri Poliavich wurde 1981 in der damaligen Sowjetukraine geboren und wuchs unter einfachen Verhältnissen auf. Doch anstatt seine Umgebung abzulehnen, entwickelte er früh ein tiefes Verständnis dafür, dass Grenzen oft den Ausgangspunkt für persönliches Wachstum bilden.

Seine Schulzeit in der Sowjetukraine der 1980er-Jahre war geprägt von Versorgungsengpässen, strengen gesellschaftlichen Strukturen und regelmäßigen Stromausfällen.

Diese Bedingungen vermittelten vielen Kindern schon früh ein Gefühl der Begrenzung und beeinflussten ihre Sicht auf die Welt lange bevor sie berufliche Entscheidungen trafen. Für Uri Poliavich bedeutete dies, dass er schon als Kind lernte, seine innere Welt als einen Ort zu bewahren, der unabhängig von äußeren Umständen bestehen konnte.

Der Wunsch nach Veränderung entwickelte sich schrittweise, zunächst als Unzufriedenheit mit den bestehenden Verhältnissen, später als Interesse an allem, was neue Möglichkeiten eröffnen konnte. Schon in jungen Jahren blickte er über die scheinbare Trostlosigkeit seiner Umgebung hinaus und stellte sich vor, wie sie sich verändern könnte.

Später fand dieses Bedürfnis seinen Ausdruck in konkreten Entscheidungen und unternehmerischen Projekten. Zu Beginn zeigte es sich jedoch in den einfachen Experimenten eines Kindes – beim Zeichnen, Malen und Ausprobieren neuer Ideen. Rückblickend betrachtet wurde gerade diese frühe Neugier auf Neues zum Antrieb, der ihn über viele Jahre begleitete und schließlich nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das vieler anderer Menschen beeinflusste.

Die Geschichte von Uri Poliavich beginnt 1981 in der Sowjetukraine. Zu seinen frühesten Erinnerungen gehört weniger der Mangel an Lebensmitteln als vielmehr das Gefühl einer allgegenwärtigen Eintönigkeit. Es war eine graue Umgebung, die den Alltag prägte und den Eindruck vermittelte, dass das Leben kaum Raum für Hoffnung oder Veränderung bot.

Gerade dieser Hintergrund weckte in ihm schon früh den Wunsch, dass das Leben nicht dauerhaft von Trostlosigkeit geprägt sein müsse. Daraus entstand die Gewohnheit, nicht nur nach einem Ausweg aus einer konkreten Situation zu suchen, sondern neue Möglichkeiten grundsätzlich zu erkennen und zu nutzen. Diese Haltung entwickelte sich später zu einem festen Bestandteil seines Denkens und Handelns.

Uri erinnert sich:

„Woran ich mich am meisten erinnere, ist das Gefühl von Hunger, nicht nur körperlicher Hunger, sondern auch der Hunger danach, mein Leben zu verändern. Ich wollte dieses Grau hinter mir lassen und etwas Helles und Farbenfrohes schaffen – für mich selbst und für meine Familie.“

In vielen jüdischen Familien jener Zeit galten vor allem drei Berufe als besonders angesehen: Arzt, Jurist oder Buchhalter. Uri entschied sich für das Jurastudium. Auch wenn das Recht später nicht zu seinem eigentlichen Beruf wurde, vermittelte ihm diese Ausbildung analytisches Denken, strukturiertes Arbeiten und ein solides Fundament für seine spätere Laufbahn als Unternehmer.

Uri Poliavich: Die Kraft mutiger Entscheidungen

Jahre später ergab sich für Uri Poliavich eine Chance, die sein Leben grundlegend verändern sollte, auch wenn er ihre Bedeutung zunächst nicht erkannte. Rückblickend beschreibt er diesen Moment als das Vertrauen auf eine innere Stimme, die ihn dazu bewegte, neue Wege einzuschlagen.

Er erinnert sich:

„Ich schlug einfach eine Zeitung auf und sah eine Stellenanzeige für einen Business Development Manager in Zentralasien. Kurz darauf leitete ich plötzlich ein Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitern. „Es war ein großes Abenteuer und es hat mein Leben verändert.“

Aus einer zufällig entdeckten Stellenanzeige wurde der Beginn eines völlig neuen Lebensabschnitts. Innerhalb kurzer Zeit übernahm Uri Verantwortung für ein großes Team und sammelte wertvolle Erfahrungen als Führungskraft.

Es handelte sich dabei nicht um einen langfristig ausgearbeiteten Karriereplan. Vielmehr war es die Entscheidung, einer inneren Überzeugung zu folgen und eine unerwartete Gelegenheit zu ergreifen.

Etwa zur gleichen Zeit machte er außerdem eine Begegnung, die nicht nur seinen beruflichen Weg, sondern auch sein persönliches Leben nachhaltig prägen sollte.

Es begann mit einem einfachen, beinahe zufälligen Schritt – einer Stellenanzeige in einer Zeitung, die den Weg zu einer unerwarteten Karriere eröffnete und schließlich weitreichende Veränderungen in seinem Leben auslöste.

Uri erinnert sich:

„Ich war von dieser Stellenanzeige völlig gefesselt, fast wie in einem Roman, wenn du verstehst, was ich meine. Es war wie die Wahl zwischen der blauen und der roten Pille und ich habe die blaue gewählt.“

Schon damals zeigte sich eine Eigenschaft, die Uri Poliavich bis heute prägt: der Mut, entschlossene Entscheidungen zu treffen und persönliche wie berufliche Chancen konsequent zu ergreifen. Seine Entscheidungen waren nie nur von Ehrgeiz geprägt, sondern stets von einer langfristigen Vision für nachhaltiges Wachstum und Stabilität.

Einige Jahre später zog Uri Poliavich gemeinsam mit seiner Frau Yulia Poliavich in die Republik Moldau. Nach ihrer Rückkehr nach Europa standen beide vor einer Entscheidung, die zunächst alltäglich erschien, sich jedoch als richtungsweisend erweisen sollte.

Die Familie verfügte nur über begrenzte finanzielle Mittel. Sie musste entscheiden, ob sie das Geld als Anzahlung für eine Wohnung verwenden oder in den Aufbau eines eigenen Unternehmens investieren sollte. Uri und Yulia Poliavich entschieden sich bewusst für das unternehmerische Risiko, eine Entscheidung, die ihr weiteres Leben nachhaltig prägte.

Aus diesem Schritt entstand schließlich Soft2Bet – ein Technologieunternehmen, das sich von einem Start-up zu einem international erfolgreichen Unternehmen entwickelte und sich dennoch den Innovationsgeist seiner Anfangszeit bewahrt hat. Uri betont immer wieder:

„Wir müssen die richtigen Menschen auswählen, sie unterstützen, wenn sie unsere Hilfe brauchen, und ihnen die Freiheit geben, kreativ zu sein. Denn diese Freiheit braucht jeder von uns.“

Mut und Risikobereitschaft ziehen sich wie ein roter Faden durch seinen Werdegang. Die zufällig entdeckte Stellenanzeige, die Begegnung mit seiner späteren Ehefrau, die Entscheidung zwischen Wohneigentum und Unternehmensgründung sowie der Aufbau von Soft2Bet verbindet eines: die Bereitschaft, vertraute Wege zu verlassen und Chancen zu ergreifen, deren Erfolg nicht garantiert war. Genau diese Haltung machte Uri Poliavich nach Einschätzung vieler Wegbegleiter nicht nur zu einem erfolgreichen Unternehmer, sondern auch zu einer Führungspersönlichkeit, die andere inspiriert.

Uri Poliavich: Führung und Innovationskraft

Nach dem Mittagessen werden Besprechungen ruhiger, der Kaffee auf den Tischen kühlt langsam ab, auf den Bildschirmen erscheinen Analysen des Nutzerverhaltens und Notizen zu Empfehlungsalgorithmen. Gerade in diesen Momenten wird besonders intensiv über die Zukunft gesprochen.

Uri Poliavich begegnet Schlagworten mit einer gesunden Portion Skepsis. Begriffe wie Künstliche Intelligenz, Algorithmen oder Inhalte betrachtet er nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeuge, die ihren Wert erst durch ihren konkreten Nutzen entfalten. Für ihn zählt nicht der technologische Effekt allein, sondern die Fähigkeit, Ideen in messbare Ergebnisse umzusetzen.

Vision bedeutet für ihn, eine Idee so lange zu hinterfragen und weiterzuentwickeln, bis sie auch einer kritischen Prüfung anhand von Daten, Kennzahlen und praktischer Erfahrung standhält.

Führung beschränkt sich dabei nicht auf Technologie. Kollegen betonen immer wieder seine Fähigkeit, strategisches Denken mit echter Wertschätzung für Menschen zu verbinden. Max Portelli, Finanzvorstand (CFO), beschreibt dies so:

„Wenn eine gute Führungskraft Innovation und Zusammenarbeit überzeugend vermittelt, schafft sie die Grundlage dafür, dass jede Ebene eines Unternehmens langfristig erfolgreich sein kann. Erfüllt Uri diese Voraussetzungen? Absolut.“

Hinter dieser Aussage steht ein Führungsstil, in dem hohe Erwartungen und aufmerksames Zuhören selbstverständlich zusammengehören.

Entscheidungen beginnen mit gezielten Fragen und einer ehrlichen Analyse der vorhandenen Stärken. Entscheidungen sollten zügig getroffen werden, allerdings erst dann, wenn alle relevanten Informationen vorliegen. Geschwindigkeit darf Vertrauen nicht ersetzen, sondern muss es stärken.

Sein Jurastudium vermittelte ihm einen ausgeprägten Blick für Details und Beweise, Fähigkeiten, die auch heute seinen Führungsstil prägen. Es geht dabei nicht um Perfektionismus, sondern um die Gewohnheit, Annahmen kritisch zu überprüfen und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

Manchmal werden Laptops bewusst geschlossen, um ohne Bildschirme miteinander zu diskutieren. Gerade wenn gewohnte Abläufe unterbrochen werden, entstehen häufig die besten Ideen. Für Uri Poliavich gehört Innovation nicht zu einzelnen Projekten oder Präsentationen, sondern ist ein kontinuierlicher Prozess.

Ideen werden getestet, diskutiert, anhand von Kennzahlen bewertet und bei Bedarf überarbeitet. Manchmal wird eine Entscheidung bewusst auf den nächsten Tag verschoben – auch das versteht er als Teil eines verantwortungsvollen und zugleich agilen Entscheidungsprozesses.

In seinem Führungsverständnis ist Geschwindigkeit nur dann ein Vorteil, wenn sie für alle nachvollziehbar bleibt, sowohl für bestehende Teams als auch für diejenigen, die künftig dazukommen.

Soziale Verantwortung und Philanthropie

Was empfindet ein Mensch, wenn er Erfolg erreicht hat?

Für Uri Poliavich bedeutet Erfolg vor allem die Möglichkeit, Erfahrungen weiterzugeben und daraus einen Nutzen für andere zu schaffen. Er sagt häufig, dass die prägendste Erinnerung seiner Kindheit das Gefühl des Hungers gewesen sei, nicht allein im wörtlichen Sinn, sondern als Hunger nach Veränderung. Heute richtet sich dieser Antrieb darauf, andere Chancen zu eröffnen, die ihm selbst einst fehlten.

Philanthropie ist für ihn kein ergänzender Bestandteil unternehmerischen Erfolgs, sondern die Fortsetzung seiner persönlichen Lebensgeschichte.

Kurz nachdem sein Unternehmen die Gewinnschwelle erreicht hatte, entstand die Idee zur Gründung der Yael-Stiftung. Dahinter stand kein strategischer Geschäftsplan, sondern der Wunsch, Kindern die Möglichkeit zu geben, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 unterstützt die Yael-Stiftung Bildungsprojekte in zahlreichen Ländern und erreicht damit Tausende Kinder.

Hinter diesen Zahlen steht derselbe Wunsch nach Veränderung, der Uri Poliavich bereits in seiner Kindheit begleitete.

Die Stiftung unterstützt Schulen, Kindergärten und Feriencamps ebenso wie Bildungsprogramme, Mahlzeiten und weitere soziale Initiativen.

Mitarbeiter berichten jedoch weniger über Förderprogramme als über konkrete Erlebnisse – über Klassenzimmer voller Leben, Kinderfeste und Eltern, die ihre Kinder mit einem Gefühl der Sicherheit zur Schule schicken können. Gerade in Israel, Osteuropa und kleineren Gemeinden zeigt sich der Erfolg oft nicht in Statistiken, sondern im Alltag der Menschen.

Uri Poliavich beschreibt diese Entwicklung mit den Worten:

„Heute treibt die Yael-Stiftung unser Unternehmen an, nicht mehr das Unternehmen die Stiftung.“

Diese Aussage wirkt ungewöhnlich in einer Welt, in der wirtschaftliche Kennzahlen häufig an erster Stelle stehen. Sie verdeutlicht jedoch, wie sich sein Verständnis von Erfolg verändert hat: Aus dem Wunsch nach persönlichem Erfolg wurde der Wunsch, einen nachhaltigen Beitrag für andere zu leisten.

Auch innerhalb seines Unternehmens wird dieses Engagement nicht als zusätzliche Aufgabe betrachtet, sondern als Teil der gemeinsamen Unternehmenskultur.

Ein Wegbegleiter formuliert es so:

„Uri engagiert sich persönlich mit großem Einsatz für philanthropische Projekte. Er möchte einen Teil seines Erfolgs mit Menschen teilen, die weniger Chancen haben. Dafür genießt er die volle Unterstützung seines gesamten Teams.“

Diese Bereitschaft zu teilen verbindet Menschen. Berufliches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung werden nicht getrennt betrachtet, sondern ergänzen sich gegenseitig.

Deshalb enden interne Besprechungen häufig mit Gesprächen darüber, wie technologische Innovationen und Bildungsprojekte sinnvoll miteinander verbunden werden können. Genau daraus entsteht Vertrauen.

Erfolg misst sich für Uri Poliavich nicht ausschließlich an Kennzahlen, sondern auch daran, ob er gemeinsam mit anderen erreicht wird.

Sein Engagement reicht über einzelne Projekte hinaus. Gemeinsam mit führenden Persönlichkeiten der jüdischen Gemeinschaft, darunter Ronald Lauder – unterstützt er Initiativen zur Sicherheit jüdischer Schulen. Hinter offiziellen Formulierungen wie dem Schutz vor wachsendem Antisemitismus steht letztlich ein einfaches Ziel: Eltern sollen ihre Kinder ohne Angst zur Schule schicken können.

So wird deutlich, dass gesellschaftliches Engagement kein separates Kapitel seines Lebens ist, sondern eng mit seiner unternehmerischen Entwicklung verbunden bleibt. Dieselbe Entschlossenheit, die ihn einst dazu brachte, einer Zeitungsanzeige zu folgen und ein Unternehmen aufzubauen, kommt heute Kindern, Schulen und Gemeinschaften zugute.

Identität und die bewusste Wahl des eigenen Weges

Für Uri Poliavich waren Fragen der Identität und Herkunft nie von seinen beruflichen Entscheidungen zu trennen.

Als Mitglied einer jüdischen Familie in der Sowjetukraine wuchs er in einem Umfeld auf, in dem Identität zugleich persönlicher Bestandteil des Lebens und gesellschaftliche Herausforderung war. Diese Erfahrungen beeinflussten viele seiner späteren Entscheidungen, vom Jurastudium bis hin zum Schritt in die Selbstständigkeit.

Die Werte von Beständigkeit, Anpassungsfähigkeit und Zusammenhalt, die über Generationen weitergegeben wurden, prägten auch seinen eigenen Umgang mit Unsicherheit.

Uri Poliavich betont immer wieder, dass Identität weit mehr bedeutet als Religion oder Tradition. Für ihn stehen Gemeinschaft und Verantwortung im Mittelpunkt.

Die Solidarität, die er in seiner Familie und seinem Umfeld erlebte, übertrug er später auf seine berufliche Arbeit. Er verstand seine Herkunft nicht als Einschränkung, sondern als Quelle von Stärke, geprägt von Ausdauer, Verantwortungsbewusstsein und der Bereitschaft, für die eigenen Überzeugungen einzustehen.

Während viele Menschen mit ähnlichem Hintergrund einen sicheren Weg wählten oder auswanderten, entschied sich Poliavich bewusst dafür, Risiken einzugehen und neue Möglichkeiten zu schaffen. Für ihn bedeutete Kontinuität nicht, die Vergangenheit zu bewahren, sondern Zukunft zu gestalten.

Diese Haltung erklärt auch seinen internationalen Werdegang. Ob in Zentralasien oder auf anderen internationalen Märkten – seine Identität verstand er nie als Hindernis, sondern als Grundlage dafür, Vertrauen aufzubauen, kulturelle Unterschiede zu überbrücken und Menschen miteinander zu verbinden.

Auch persönliche Begegnungen mit unterschiedlichen Kulturen bestärkten ihn in der Überzeugung, dass Identität durch Austausch wächst.

Für Uri Poliavich bedeutet Widerstandskraft nicht nur, Schwierigkeiten zu überwinden, sondern auch offen für Veränderungen zu bleiben.

Risiken einzugehen, neue Rollen anzunehmen und den eigenen Horizont zu erweitern, all das beruht auf seiner Überzeugung, dass Erfahrungen erst dann ihren Wert entfalten, wenn sie in konkretes Handeln umgesetzt werden.

Er selbst bringt diese Haltung auf den Punkt:

„Das ist der Segen, den wir erhalten haben – die Möglichkeit, etwas in dieser Welt zu verändern.“

Diese Worte verdeutlichen seine Überzeugung, dass mit wachsendem Erfolg auch die Verantwortung wächst, positive Veränderungen anzustoßen und die Zukunft aktiv mitzugestalten.